Wie alles begann…

1 10 2008

“…und so kam es, dass ich mich entschieden habe, Medizin zu studieren.”

In den Weiten des chemischen Seins...

In den Weiten des chemischen Seins...

Medizin.. was ist das überhaupt? Medizin… Medizin… Warum nicht Mediezien oder Mediziehn oder Mehdizien? Warum nur Medizin? Muss es doch einen Wortursprung haben, der unserer Sprache mal wieder be- oder beunvollmächtigt gegenüber trat und den Kampf um die Buchstabierung gewinnen musste. Die Lehre von der Vorbeugung, der Erkennung und der Heilung von Krankheiten heißt es in den Welzern dieser Welt. Heilkunst oder Heilkunde leitet sich aus dem lateinischen medicina wortwörtlich ab. Ein Künstler… wollte ich tatsächlich ein Künstler werden? Ist Heilen eine Kunst?

Nehmen wir die Kunst und fügen es mit der halben Bedeutung der Medicina zusammen, so erhalten wir eine hochdeutsche Übersetzung, die da ungefähr so lautet wie: Medizin ist das Ergebnis der gezielten Tätigkeit eines Menschen, ein anderes lebendiges Wesen zu heilen. Heilen entspricht dabei dem Vorgang der Vorbeugung, der Erkennung und der Unterstützung der Genesung der Krankheiten des Patienten.

Das klingt toll. Ein Künstler… ein Heiler… ein Helfer… ein, ja einer für alles und das verpackt in nur einem Berufsbild, dem Mediziner? Das will ich machen! So will ich sein! Und so kam es, dass ich mich entschieden habe, Medizin zu studieren.

“… und so kam es, dass ich in Rostock studieren kann.”

Der Entschluss war das Eine, der Weg zum Ziel etwas ganz anderes. In den Folgejahren gab es in meinem Kopf nichts weiter als der jeweils aktuelle Numerus Clausus (Geschlossene Anzahl) der Universität in Rostock. Nun mag man mich ja für verrückt erklärt haben. Numerus hier, clausus dort und all das, obwohl ich noch gut drei Jahre bis zum Studium hatte.

Nichts desto trotz hielt ich an meiner Idee fest und so schlug ich mich durch, durch eine Welt aus Zahlen, dualen Systemen, Dreisätzen, unendlich großen Ökosystemen, durch gefährliche periodische Systeme, entlang von Ionengittern und riesigen schwingenden Pendeln, über die Schlachtfelder Napoleons und die Paragraphen des Grundgesetzes.

Stunde für Stunde, Minute für Minute und Kakao für Kakao… . Drei Jahre gingen in das Land. Drei aufregende, besondere und wichtige zugleich. Am Ende nun sollte sich zeigen, ob der jeweils gegenwärtige Stand des Numerus clausus in meinem Kopf zu Erfolg hat führen können. Formblatt eins hier, Priorität 1-6 dort, Anton, DaISy und die ZVS wurden zu meinen neuen gehassten besten Freunden. Nicht zu vergessen drei elendig lange Monate ohne Gewissheit. Elendig lang bis zu dem Tag als das Wort Auswahlgespräch im absoluten Mittelpunkt meines Lebens stand! Auswahlgespräch! Gesrpäch, Darstellung, Selbstpräsentation, Wettkampf, Konkurrenz… Nichts überließ ich dem Zufall. Unendliche Stunden galten den Vorbereitungen zu 20 Minuten reiner Selbstdarstellung. Hochschulinformationen hier, Zertifikate dort, Englischkenntnise dort drüben und das Bewusstsein über den Entspurt ganz gegenwärtig in mir!

Nun hatte ich alles getan. Meine Möglichkeiten waren ausgeschöpft, das Gespräch war gut verlaufen und nun hieß es lediglich: warten! Warten.. warten… und dann, am 23. Oktober 2008 um 22.30 Uhr geschah es:

“Im Rahmen des Auswahlverfahrens der Hochschulen erhalten Sie einen Studienplatz an der Universität Rostock.”

… und so kam es, dass ich in Rostock studieren kann.

“..und so kommt es, dass diese Seite ab sofort die neuste Informationsquelle über mein brisantes Studienleben wird.”

 

 


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7 Antworten

1 10 2008
Birgit

Hallo lieber Felix,

danke das du mit deiner neuen Seite begonnen hast, ……. und wie versprochen melde ich mich als Erste :)

Ein Künstler….ein Heiler… ein Helfer ….. ja das kann ich mir gut vorstellen. Zwar dauert es noch einige Jahre bis es soweit ist …..aber ich freue mich dich auf dieser Seite begleiten zu dürfen. Und wer weiß …….Fragen zur Gesundheit gibt´s früh genug. :)

Also noch mal herzlichen Glückwunsch zu deinem Studium………

und man liest voneinander :)

sei lieb gegrüßt Heiko und Birgit

1 10 2008
Birgit

Felix HILFE wo ist mein Kommentar geblieben??????????????

1 10 2008
Mutti

…und so wird es sein, dass man mich hier weiterhin regelmäßig lesen kann. Und das, obwohl der MEDIZINSTUDENT(klingt doch toll ode?) nicht nur im heimatlichen Rostock bleibt, sondern auch weiterhin Mitbewohner bei seiner ihm seit 20 Jahren “anvertrauten” Familie. Jedenfalls erstmal das erste Semester und dann werden wir ja sehen. Gespannt bin ich auf das Studentenleben! Und wie darf ich mich jetzt nennen? Mum, Mutti, Cowboymutti oder Studentenmutti?

Es geht also weiter! Wir lesen uns!
(Heute nochmal) die Cowboymutti!

1 10 2008
Papa

Schön das du die Seite weiter führst Dein erster Beitrag ist dir wieder super gelungen. Ich bin schon ziehmlich gespannt, wie dein Studentenleben verlaufen wird.
Also bis dann und pass schön beim Studium auf.

Papa

1 10 2008
Mutti

Habe heute auch schon einen Kommentar geschrieben, aber der ist jetzt weg!?

3 10 2008
Matthias Bannert

Hey Felix… na dann mal munter weiter bloggen :-) Freu mich

3 10 2008
peggy

hey Feliox, da dachte ich ich wäre die erste hier und dann das: Sovile haben vor mir geschrieben*schnief*
Auf jeden fall wünsche ich dir das Allerbeste auf deinem Weg zum Mediziner. Und eine unvergessliche Studienzeit in Rostock. Du wirst sehen, obwohl es sehr anstrengend ist, macht es auch mörder viel Spaß.
LG Peggchen

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